Prochenberg – Strecke

Der Prochenberg ist der Hausberg der Ybbsitzer. Mit seinen schönen, leicht verblockten Wanderwegen und der offiziellen Mountainbike Strecke ist er fast das ganze Jahr über ein beliebtes Ausflugsziel für jedermann. alpenradler.com hat sich die Bikestrecke etwas genauer angesehen und möchte die Erkenntnisse gerne mit euch teilen.

Anfahrt
Mit dem Auto von Wien auf der Westautobahn (A1) kommend bis Ausfahrt Ybbs über B25 und B22 nach Ybbsitz. Von Linz kommend auf der Westautobahn bis zur Ausfahrt Oed, über Aschbach Markt auf B121 nach Waidhofen und anschließend über die B31 und B22 nach Ybbsitz.
Wir sind direkt mit dem Fahrrad von Waidhofen an der Ybbs über den Radweg nach Ybbsitz gefahren.

Prochenberg Anfahrt

Blick auf den Maisberg vom Radweg aus Waidhofen kommend, gleich dahinter plaziert sich der Prochenberg in seiner vollen Pracht

Start
Ab jetzt gilt es 710 Höhenmeter auf ca. 7 km zurück zu legen. Um unser Ziel, die extremst gemütliche Prochenberghütte, im übrigen die älteste Schutzhütte Niederösterreichs, mit dem genialen Rundumblick zu erreichen.

Ybbsitz Mountainbike KarteAuffahrt
Von der Pfarrkirche an, dem offiziellen Startpunkt der Tour, geht es sofort in einen ziemlich knackigen Anstieg. Aufgrund der Steilheit hat man nach ein paar Kurbelumdrehungen (ev. ein paar mehr) schon eine gewisse Höhe erreicht um einen wunderschönen Blick zurück in die Ortschaft zu erhaschen. Darüber hinaus bekommt man auch eine gute Vorstellung davon was noch vor einem liegt.

Blick Richtung Ybbsitz
Blick Richtung Prochenberg
Haselsteinhof
Bevor es auf die Forststraße Richtung Gipfel geht, folgt eine kurze Flachpassage bis zum Haselsteinhof, der sich direkt unter der eindrucksvollen Haselsteinwand befindet. Vor dem Hof befindet sich ein Parkplatz da von hier aus auch ein wunderschöner Wanderweg auf die Prochenberghütte führt. Der guten Beschilderung folgend biegen wir hier stark rechts ab und folgen der Straße den Berg rauf.
Haselsteinhof
Haselsteinhof Beschilderung
Ausblick während der Fahrt
Der wundervolle Ausblick an den lichteren Stellen der Tour entschädigt, zumindest teilweise, für die Anstrengung.

Aublick während der FahrtPäuschen
Bevor ein etwas längerer, auch sehr knackiger Anstieg folgt, hat man die Möglichkeit seine Trinkflasche an einem Brunnen nochmals zu befüllen. (wärmstens empfohlen) Jede Ausdehnung des Zwischenstopps liegt im eigenen Ermessen.

Pause am BrunnenKurz & Knackig
Nachdem man die längere, steile Passage gemeistert hat lädt ein Schild zum Durchschnaufen ein und man wähnt sich schon fast am Ziel. “Geh leck” [doch Pustekuchen], den Blick von der Kurbel nach vorne gerichtet zeigt was da noch Unverschämtes auf dem Weg nach oben lauert.

Letztes Schild
letzte knackige Steigung
Ankunft
“Blede Kecks!” [unnötiges Weihnachtsgebäck], dröhnt es in des Autors Kopf, während Lunge und Oberschenkel zu brennen und schmerzen beginnen. Auf dem Schlussanstieg spürt man leider jedes unnötige Gramm aus der, meist ausgedehnten, Winterpause. Gerade als die Gedanken maximal eine halbe Kurbelumdrehung in die Zukunft reichen, erblickt das entzückte Auge ein hölzernes Schild an der Wand eines erlösenden Gebäudes – “Prochenberghütte 1123m”.

erster Blick auf die HütteGipfel & Aussicht
Im Mai, Juni und Oktober ist die Prochenberghütte an Sonn- und Feiertagen bewirtschaftet. Von Juli bis September auch an den Samstagen. Den Blick jedoch kann man das ganze Jahr über genießen. Von der Aussichtswarte hat man eine perfekte Fernsicht auf das hügelige Mostviertel im Norden. Wer es etwas alpiner bevorzugt findet im Süden eindrucksvolle Gebirksketten. Ötscher, Dürrenstein, Voralpe, Gamsstein, Gesäuseberge [Xeis] erheben sich in die Höhe und buhlen mit den Kalkgiganten des Sengsen- und des Toten Gebirges um deine Aufmerksamkeit.

Aussicht Alpen 2
Aussicht Alpen 1
Prochenberghütte
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